Sonntag, 9. Juli 2017

„Das Budget sollte ausgeglichen sein, die öffentlichen Schulden sollten reduziert werden und die Bürger sollten mehr arbeiten als sich auf die Gaben der Regierung verlassen!" Cicero (angeblich)


Das Zitat variiert einen Satz, der 1965 der Romanfigur "Cicero" in den Mund gelegt wird. Er stammt sicher nicht aus klassischer Zeit, sondern aus dem Roman "A Pillar of Iron" (1965) von Taylor Caldwell (Link), aus dem auch noch ein anderes Pseudo-Cicero-Zitat populär wurde: "Eine Nation kann ihre Narren überleben – und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger. Aber sie kann nicht den Verrat von innen überleben." (Link)

Varianten des Falschzitats:
  • "The budget should be balanced; the Treasury should be refilled."
  • "The budget should be balanced, the treasury should be refilled, public debt should be reduced, the arrogance of officialdom should be tempered and controlled, and the assistance to foreign lands should be curtailed lest Rome become bankrupt. People must again learn to work, instead of living on public assistance." 

  • "Das Budget sollte ausgeglichen sein, die öffentlichen Schulden sollten reduziert werden und die Bürger sollten mehr arbeiten anstatt sich auf die Gaben der Regierung zu verlassen." 
  • "Das Budget sollte ausgewogen sein, der Schatz muss aufgefüllt werden, die Staatsverschuldung muss reduziert werden, die Arroganz der Bürokratie sollte temperiert und gesteuert werden, und die Hilfe von anderen Ländern sollten beseitigt werden, so dass Rom nicht in Konkurs gehen muss. Die Menschen müssen wieder lernen zu arbeiten, statt vom Staat zu leben." (Link)
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Quellen:
Das Falschzitat ist zum Beispiel in:
Karl Farmer, Harald Jung, Werner Lachmann (Hrsg): "Wirtschaftskrisen und der Vertrauensverlust in Wirtschaft und Politik: Ist das Vertrauen mit dem christlichen Ethos zu gewinnen?" Lit Verlag, Berlin: 2014, S. 3 (Link)
Focus.de
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Taylor Caldwell: "A Pillar of Iron: A Novel of Ancient Rome", 1965. (Eine Ausgabe von 1965 hatte ich noch nicht in der Hand.) Google Books: (Link)
Paul F. Boller jr., John George: "They Never Said It: A Book of Fake Quotes, Misquotes, and Misleading Attributions", Oxford University Press, Oxford / New York: 1989, S. 14 (Link)
quoteinvestigator.com 

    „Ein Haus mit einer Bücherei darin besitzt eine Seele.“ Platon (angeblich)

    Pseudo-Plato quote.
    Für dieses Zitat gibt es keine griechische Quelle, aber eine englische, denn seit 1877 wird es in der Fassung, "A house that has a library in it has a soul", irrtümlich Platon zugeschrieben, und zwar erstmals von dem amerikanischen Schriftsteller und Politiker Robert G. Ingersoll in seinem Buch: "The Liberty Of All"  (Google Books).
    Es könnte aus der Fehlerinnerung an ein Cicero-Zitat entstanden sein, das heute in vielen Varianten verbreitet ist. Bei Cicero (ad Atticum IV.8) steht: "Seitdem Tyrannio meine Bücher in Ordnung gebracht hat, scheint mein Haus die Seele bekommen zu haben. (Link)"
    Daraus haben sich mehrere Varianten entwickelt:
    • "postea vero quam Tyrannio mihi libros disposuit mens addita videtur meis aedibus 
    • "Seitdem Tyrannio meine Bücher in Ordnung gebracht hat, scheint mein Haus die Seele bekommen zu haben." 
    • "A house that has a library in it has a soul." Plato
    • „Ein Haus ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.“ Cicero
    • Pseudo-Plato quote
    • „Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen, heißt, dem Haus eine Seele zu geben.“ Cicero (21. Jahrhundert)

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    Quellen:
    Google-Statistik, Deutsch: Cicero: "Ungefähr 3 820 Ergebnisse"
    Googe-Statistik, Englisch: Plato: "Ungefähr 12 200 Ergebnisse"
    Aphorismen.de
    Zitate.eu
    Rede von Frau Bundesministerin Dr. Claudia Schmied zur Eröffnung des „Belvedere Research Center“ am 27. Oktober 2009: (Link)
    the CAMPVS, 2011: "Cicero on books and the soul."
    Wikiquote: List of misquotations 

    "Der Zinseszins war die größte Erfindung menschlichen Denkens." Albert Einstein (angeblich)

    Pseudo-Einstein quote.
    Im Januar 1972 wurde dieses Zitat noch in der Variante: “compound interest is the second greatest invention of mankind”, John Maynard Keynes unterschoben, im August 1976 erstmals Albert Einstein, wie Quote Investigator herausgefunden hat.
    Seitdem wird das Zitat in den verschiedensten Versionen Albert Einstein zugeschrieben, ab Mitte der 1980er Jahre auch auf Deutsch.

    Man hat lange geglaubt, Einstein könnte es wirklich so ähnlich an versteckter Stelle gesagt haben, inzwischen kann man sicher sein, dass das Zitat Albert Einstein erst Jahrzehnte nach seinem Tod unterschoben wurde. Geprägt wurde eine Version des Zitats ("greatest invention the world has ever produced") 1916 in einer Annonce von einem unbekannten Autor (Quote Investigator).

    • "Der Zinseszins ist das 8. Weltwunder."
    • "Die größte mathematische Erfindung des menschlichen Geistes? – Die Zinseszinsen!" 
    • "Der Zinseszins war die größte Erfindung menschlichen Denkens."
    • Einstein: "Auf die Frage nach der stärksten Kraft im Universum antwortete er spontan. 'Das ist der Zinseszins.'"
    • "Compound interest is the most powerful force in the universe."
    • "Compound interest is man’s greatest invention."
    • "Compound interest is the greatest mathematical discovery of all time."
    • "Compound interest is the eighth wonder of the world."
    • "Compound interest is the most powerful force in the universe."
    • "Compound interest is more complicated than relativity theory."
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    Quellen:
    Zitat für Investoren
    Google Books
    "Was Privatanleger von Milliardären lernen können." Interview mit Peter Hollmann. Manager Magazin, 23. März 2015
    Snopes, updated 2011: "Einstein and Compound Interest Did Albert Einstein declare compound interest to be 'the most powerful force in the universe'?"
    Quote Investigator, 2011: "Compound Interest Is Man’s Greatest Invention. Albert Einstein? Advertising copywriter? Apocryphal?"

    „Wie viele Dinge gibt es doch, die ich nicht brauche!" Aristoteles (angeblich)




    Dieses berühmte Sokrates-Zitat wird fälschlich Aristoteles zugeschrieben. Das Sokrates-Zitat stammt aus der im 3. Jahrhundert n. Chr. entstandenen Schrift: "Über Leben und Meinungen berühmter Philosophen" von Diogenes Laertios.
    Erstmals Aristoteles unterschoben wurde dieses - inzwischen leider oft falsch zugeschriebene Zitat - im Jahr 2003 in einer völlig unseriösen Zitatesammlung für "Führungskräfte" (Link).

    Diogenes Laertios hat viele Anekdoten von Philosophen gesammelt, oft ohne Angabe seiner Quellen. Im II. Buch seiner Schrift über die berühmten Philosophen, im 5. Kapitel,  25, schreibt er zu SOKRATES:

    •  "Πολλάκις δ' ἀφορῶν εἰς τὰ πλήθη τῶν πιπρασκομένων ἔλεγε πρὸς αὑτόν, 'Πόσων ἐγὼ χρείαν οὐκ ἔχω.'" (Link)
    • "Oft sagte er beim Anblick der massenhaften Verkaufsartikel zu sich selbst: 'Wie zahllos sind doch die Dinge, derer ich nicht bedarf!'" (Link)
    • "Often when he looked at the multitude of wares exposed for sale, he would say to himself, "How many things I can do without!"
    • "And when he saw the vast variety of Commo∣dities that were put to sale among the Multitude, he was wont to say to himself, How many things are there in the World of which I have no need!"

    • "Quelquefois il jetait les yeux sur la multitude des choses qui se vendaient à l'enchère, en pensant en lui-même : Que de choses dont je n'ai pas besoin!"
    • "Di quante cose non ho bisogno." (Link)

    Dieses berühmte Sokrates-Zitat, von dem wir aus dem Altertum nur die eine Quelle in dem Text von  Diogenes Laertios kennen, wurde von vielen Philosophen kommentiert und von manchen Autoren  phantasiereich übersetzt:

    1766
    • "Aber die durch Erfahrung gereifte Vernunft, welche zur Weisheit wird, spricht in dem Munde des Sokrates mitten unter den Waaren eines Jahrmarkts mit heiterer Seele: Wie viel Dinge gibt es doch, die ich alle nicht brauche!" Immanuel Kant (Link)
    • "Sokrates hat weislich gesprochen: Der sey Gott am nächsten, welcher in dieser Welt am wenigsten vonnöthen hat; und als er einstens einem prächtigen Aufzuge der Reichen zusah, so rief er aus: Gott Lob, daß ich so viele Dinge nicht brauche!" (Link)
    1776
    • "Auch fodert das Beste der Menschheit nicht ungeheure Gelahrtheit von uns – der natürliche Mensch ruft, unter unsern Wissenschaften, wie Sokrates auf einem Jahrmarkte, aus; Gott sey Dank, wie viel ist hier, was ich nicht brauche."  (Link) 
    1777
    • "wie Sokrates einst bey einem prächtig aus meublirten Pallaste: wie viel ist hier, das ich nicht brauche!" (Link)

    1786
    • "Als Sokrates auf den Markt verschiedene schöne Sachen, die verkauft wurden, erblickte, sagte er: wie viel schöne Sachen sind hier, die ich nicht brauche. -" (Link)
    1813
    • "Als S o k r a t e s einst über den Markt ging, wo eine Menge von Dingen da stand, rief er aus: 'wie viele Dinge, die ich nicht brauche!'" (Link)

     1822:
    • "Was sprach der philosophische Faun, / Als er vorüber dem Markt, dem waarengefüllten daherging: / '– O wie viel ist nicht hier, das ein Vernünft'ger nicht braucht!'" (Link)
    1832
    • „Mitten unter den Schätzen des Luxus, rief Sokrates: „Wie Vieles ist, das ich nicht brauche.“  (Link)
     
    1869
    • "Sokrates ..., welcher allen Strapazen trotzt, vor die Silberläden tritt um sich zu freuen, dass er so Vieles nicht brauche".  (Link)

    1870
    • "Als Sokrates an Läden von Putzsachen vorüberging, rief er aus : Wie viele Dinge sind hier, die ich nicht brauche!" (Link)
     1871
    • "Jenes goldene Wort des Sokrates: „Wie vieles giebt es doch, das ich alles nicht brauche". (Link)

     2010
    •  "Als Sokrates einen Festzug durch Athen sah, bei dem Berge von Edelsteinen und Gold mitgeführt wurden, rief er nur: Seht nur, wie viele Dinge es gibt, die ich nicht brauche!" (Link)
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    Quellen:
    Google Books
    Ingo Reichardt, Anne Reichardt: "Treffende Worte: 3000 Zitate für Führungskräfte." Linde Verlag, Wien: 2003, S. 89 (Link)
    Diogenes Laertios: Leben und Meinungen berühmter Philosophen. Buch I–X. Übers.: Otto Apelt. Philosophische Bibliothek. Bd. 53/54, Felix Meiner Verlag, Leipzig: 1921, II. Buch, 5. Kapitel, Sokrates, 25  (Link)
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    How many things I can do without
    Socrates, on looking in the shop windows / On looking at an expensive shop

    "Du kannst den Hintern schminken, wie du willst, es wird nie ein ordentliches Gesicht draus." Georg Christoph Lichtenberg (angeblich)


    Dieses angebliche Lichtenberg-Zitat geht auf einen ähnlichen Satz Kurt Tucholskys zurück und wird wahrscheinlich zum ersten Mal 2004 von dem SPD-Abgeordneten Ludwig Stiegler im deutschen Bundestag dem Physiker Georg Christoph Lichtenberg unterschoben. (Link)


     Tucholsky, 1931:
    • " »Man kann den Hintern schminken, wie man will«, sagte Karlchen, »es wird kein ordentliches Gesicht daraus; Die Frau...« -- »Still!« sagte die Prinzessin."
      Kurt Tucholsky: "Schloß Gripsholm." 3. Kapitel (EA 1931) (Link)
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    Quellen:
    Verhandlungen des Deutschen Bundestages: Stenographische Berichte, Band 220, Berlin: 2004, S. 8689 (Link)
    Kurt Tucholsky: "Schloß Gripsholm." (EA 1931) Projekt Gutenberg
    Lichtenberg-Gesellschaft, Göttingen: "'Lichtenbergs Enten.' Fälschlich Georg Christoph Lichtenberg zugeschriebene Zitate." pdf (Mit Hinweis auf das Tucholsky-Zitat)

    "Lasst uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen." Kurt Tucholsky (angeblich)

    Pseudo-Tucholsky quote.

    Diese hedonistische Maxime ist nicht von Kurt Tucholsky und taucht in den digitalisierten Medien erst im 21. Jahrhundert auf.

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    Quellen:
    Kurt Tucholsky-Gesellschaft: "Angebliche Tucholsky-Zitate", 2016 (Link)
    Friedhelm Greis verspricht in seinem Sudelblog: "Sollte jemand dieses Zitat in Tucholskys Werk entdecken, bekommt er zur Belohnung ein Weltbühne-Lesebuch zugeschickt!"
     

    "Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen." Kurt Tucholsky (angeblich)

    Pseudo-Tucholsky quote.

    Dieser Spruch wurde von einer unbekannten Person im 21. Jahrhundert geprägt und vor etwa 10 Jahren von Management-Ratgeberbüchern  (Google books) aus dem Internet übernommen;  der Spruch ist inwischen mit mehr als 3000 Google-Treffern millionenfach verbreitet.

    Er ist höchstwahrscheinlich ein Falschzitat, da er immer ohne seriöse Quellenangabe zitiert wird und weder so noch so ähnlich in einem Text von Kurt Tucholsky zu finden ist.

    • "Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich selbst schadet, ohne anderen zu nützen."
    • "Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen."  

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    Quellen:
    Gutezitate.de
    Google Statistik
    (Google books)
    Sudelblog.de

    "Das Geheimnis der Veränderung ist, alle Energie nicht auf die Bekämpfung des Alten zu legen, sondern auf den Aufbau des Neuen" Sokrates (angeblich)

    Pseudo-Socrates quote.

    Das Zitat hat mit dem Athener Philosophen Sokrates nichts zu tun; es stammt aus dem 1980 publizierten Selbsthilfebuch, "Way of the Peaceful Warrior: A Book that Changes Lives". Der Autor und später erfolgreiche Coach Dan Millman nennt in dieser romanhaften Autobiographie einen Mann in einer Tankstelle, der ihm gute Ratschläge gibt, "Socrates":
    • "Back in the office, Socrates drew some water from the spring water dispenser and put on the evening’s tea specialty, rose hips, as he continued. “You have many habits that weaken you. The secret of change is to focus all your energy not on fighting the old, but on building the new.” Dan Millman: "Way of the Peaceful Warrior: A Book that Changes Lives", 1980 (Zitiert nach Quote Investigator (Link))
    Dieses Buch wurde 2006 mit dem Titel "Peaceful Warrior" und Nick Nolte als "Socrates" verfilmt.

    Auf Deutsch ist dieses irrtümlich dem griechischen Philosophen Sokrates zugeschriebene Zitat in mehreren Variationen zu finden:
    • "Das Geheimnis der Veränderung ist, dass man sich mit all seiner Energie nicht darauf konzentriert, das Alte zu bekämpfen, sondern darauf, das Neue zu erbauen."
    • "Das Geheimnis der Veränderung ist, alle Energie nicht auf die Bekämpfung des Alten zu legen, sondern auf den Aufbau des Neuen"
    • "Das Geheimnis der Veränderung ist, seine ganze Energie darauf zu fokussieren, nicht das Alte zu bekämpfen, sondern das Neue zu errichten."
    • "Das Geheimnis des Wandels: Konzentriere nicht all Deine ganze Kraft auf das Bekämpfen des Alten, sondern darauf, das Neue zu formen."
    • „Das Geheimnis des Wandels ist es, all deine Energie zu konzentrieren, nicht um das Alte zu bekämpfen, sondern um das Neue zu erbauen." 


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    Quellen:
    Quote investigator: "'The Secret of Change Is to Focus All of Your Energy, Not on Fighting the Old, But on Building the New.'  Socrates? Dan Millman? All-Night Gas-Station Attendant? Nick Nolte? Apocryphal?" 2013 (Link)
    Wikiquote 

    „Je länger ich über die Frauen nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, daß sie das Beste sind, was wir in dieser Art haben.” Georg Christoph Lichtenberg (angeblich)

    Dieser Witz ist ungefähr 5 Jahre alt und wurde Georg Christoph Lichtenberg anscheinend erstmals 2012 von Ute Scheffler (Link) unterschoben. Der Witz könnte natürlich älter sein, aber ich habe ihn in keinem digitalisierten Medium vor 2012 gefunden.

    Varianten:

    • "Je länger ich über Frauen nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass sie das Beste sind, was wir in dieser Art haben."
    • "Je länger ich über die Frauen nachdenke, desto mehr bin ich davon überzeugt, daß sie das Beste sind, waswir in dieser Art haben."

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    Quellen:
    Ute Scheffler: "Männer - Sie über ihn." Buchverlag für die Frau, Leipzig: 2011 (Link)
    Lichtenberg-Gesellschaft, Göttingen: "'Lichtenbergs Enten.' Fälschlich Georg Christoph Lichtenberg zugeschriebene Zitate." pdf 
     

    "Dass die Philosophie eine Frau ist, merkt man daran, dass sie gewöhnlich an den Haaren herbeigezogen ist.” Georg Christoph Lichtenberg (angeblich)

    Pseudo-Lichtenberg quote.

    Dieses Falschzitat taucht bei Google books erstmals 2003 in einer Zitatsammlung für "Führungskräfte" (Link) auf, der die Welt viele falsch zugeschriebene Zitate verdankt.

    Das mit mehr als 2000 Google-Treffern ziemlich beliebte Zitat ist in keinem Text Christoph Georg Lichtenbergs zu finden. Bei der Zitatsammlung Aphorismen.de zum Beispiel wird das Zitat korrekt einem unbekannten Autor zugeschrieben.

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    Quellen:
    Google
    Gutezitate.com
    Ingo Reichardt, Anne Reichardt: "Treffende Worte: 3000 Zitate für Führungskräfte." Linde Verlag, Wien: 2003, S. 130 (Link)
    Lichtenberg-Gesellschaft, Göttingen: "'Lichtenbergs Enten.' Fälschlich Georg Christoph Lichtenberg zugeschriebene Zitate." pdf
    Aphorismen.de